Filmstill, To Fear, Hope and Desire Again, 16:9, 2K, Stereo Sound, 14:38 min

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Video- & Rauminstallation, fragil Einzelausstellung, EIGEN + ART Lab, Berlin 2020, Foto: Otto Felber

Monitoring - Myth and Microgravity, Film-, und Raum-Installation, Kasseler Dokfest, Kasseler Kunstverein, 2021, Foto: Nicolas Wefers

Detail Computer, Sitzbank und Latexkabel, Kasseler Dokfest, Kasseler Kunstverein, Kassel 2021, Foto: Nicolas Wefers

Installation Van Eyck Academie

Installation Van Eyck Academie

NOTE TO SELF, Fructa Space, München, 2020

Blake & Vargas, Video- & spatial installation, Curator: Sarah Bernauer & Matthias Last, Pictures: Philippe Gerlach

Speaking in Tongues, Blake & Vargas, Video- & spatial installation, Latex Cables, 2021

To Fear, Hope and Desire Again Trans­formierte Welt durch­lässiger Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Natur

Die Videoinstallation To Fear, Hope and Desire Again untersucht veränderte Körpererfahrungen. Die Szenen erinnern an Forschungsmethoden und Labore aus Medizin und Wissenschaft, deren technologische Innovationen künstlerisch angewendet werden. Poetische und wissenschaftliche Narrative werden in einem Voiceover verwoben, um die Betrachter:innen in eine transformierte Welt durchlässiger Grenzen zu transportieren, in der Menschen, Maschinen, Tiere, Pflanzen und Mineralien verschwimmen und durchlässig werden. To Fear, Hope and Desire Again begibt sich auf die Suche nach neuen Formen, Dynamiken und Methoden des Zusammenlebens in diesem komplexen Beziehungsgeflecht.

Textausschnitt: 'Das Programmierte Unbewusste', Text von Hendrike Nagel für die Einzelausstellung 'fragil' im EIGEN+ART Lab, 2020

Als Erbe der Aufklärung folgt die Technik dem rationalen Verstand als universelle Urteilsinstanz und analysiert, klassifiziert und optimiert unter dem Deckmantel der globalen Universalgültigkeit. So scheint eine Technologie entstanden zu sein, die sich vom Verstand entfernt hat und in so etwas wie ein „programmiertes Unbewusstes" übergegangen ist – ein unzugänglicher Teil des Seins, von dessen Funktionsweisen der Mensch abhängig ist und geleitet wird, dessen Unlogik er aber nicht zu begreifen vermag.

Es gilt, den Mythos einer stabilen natürlichen Ordnung aufzulösen und in einer fragilen Neuausrichtung eine Chance auf die Entwicklung eines nachhaltigeren Lebensstils zu sehen. Ein Weltverständnis zu entwickeln, welches von der Übermachtstellung des westlichen Menschen gegenüber anderen Lebensformen absieht und den Weg weist zu symbiotischen Lebensformen und relationalen Beziehungsgeflechten.

Beziehungsgeflechte wie sie uns Lotte Meret vorhält, wenn sie verschiedenartige „Symbionten" entwickelt, die sich optimistisch für hybridhafte, bewusste Lebensformen einsetzen. Wenn sie den menschlichen und technischen Blick vereint und in etwas weniger Über-Menschliches aber vermehrt Mit-Menschliches verwandelt.

Technik

  • Video (14:38 min, 2K, Stereo)
  • Camera: Melanie Jilg
  • Sound: Don't DJ
  • Set Design: Merle Vorwald
  • Animations: Marco Buetikofer
  • Voices: Leo Zylberberg & Babette Semmer

Raum & Material

  • Eingefärbte Lichtverhältnisse
  • Modifizierte Rechner und Abspielgeräte, skulptural bearbeitet und raumintegriert
  • Angepasste Sitzbänke und Sitzmöbel aus Metall, Latex und Silikon (bis zu 4 m Länge)
  • Organische Kabelverbindungen aus Silikon und Latex
  • Modifizierte Projektoren und Monitore (40 x 60 cm) als hybride Raumobjekte

Mitwirkende

  • Text basierend auf einem Interview mit Prof. David Rudrauf, Director of Laboratory of Multimodal Modelling of Emotion & Feeling, Campus Biotech, Université de Genève, Geneva, Switzerland
  • Dancing Scene: Character Design: Marco Buetikofer (basierend auf Costume: Sara Wendt) , Choreography: Lilli Boës, Music: Walls & Birds – 'Sag Mal Baby'
  • Technical Support: Alexander Thelen, Anika Reidt, Christian Berkes, Jonas Piroth, Leonard Wölfl, Michelle Mantel
  • Models: Insecthaus/Adrian Kozakiewicz, Calvin Kudufia, Evi Künstle, Hanne König, Julian Wallis, Johanna Hoth, Manuel Sekou, Maxim Weirich
  • Stipend and Production: Van Eyck Academie, Maastricht, Netherlands & The Embassy of Foreign Artists, Geneva, Switzerland

Ausstellungen

  • Monitoring: Myth and Microgravity, Kasseler Dokfest, Kassel, 2021
  • Speaking in Tongues, Blake & Vargas, Berlin, 2021
  • fragil, Eigen Art Lab, Berlin, 2020
  • NOTE TO SELF, Fructa Space, München, 2020
  • Open Dag, Van Eyck Academie, Maastricht, NL, 2020
  • Kunsthalle Rotterdam, Rotterdam, NL, 2020
  • Dutch Design Week, Eindhoven, NL, 2020